Schwangere Frau

Sonnenbaden

In der Schwangerschaft reagiert die Haut auf die gewohnten Sonnenbäder oft anders. Die Hormone sorgen für eine Lockerung des Gewebes, wodurch die Haut sich dehnen kann und dünner wird. Damit wird sie aber auch anfälliger gegenüber UV-Strahlung. Außerdem können sich durch die hormonelle Veränderung leichter braune Flecken auf der Haut bilden, oder bereits vorhandene Sommersprossen werden dunkler und größer. Ein guter Sonnenschutz ist auch ohne Babybauch wichtig- nun aber unverzichtbar. Am besten genießt du die Sonne mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Ich bin die Kategorie "Sonnenanbeterin" und für mich kam es gar nicht in die Tüte, nicht zu brutzeln. Allerdings habe ich gemerkt, wie wichtig ein hoher Lichtschutzfaktor ist. Ohne Schutz hatte ich nach nur wenigen Sonnenbädern schon Sommersprossen und Sonnenflecken im Gesicht.

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Pflege des Intimbereiches in der Schwangerschaft

Nicht jederfraus Lieblingsthema, aber wichtig zu wissen: In der Schwangerschaft sind viele Frauen untenrum empfindlicher. Falls Du bisher dein normales Duschgel für die Reinigung deines Intimbereichs genutzt hast, wird es möglicherweise Zeit, das wegzulassen. Viele Duschgele haben einen pH-Wert zwischen 9 und 11 und sind deswegen für die Pflege des Körpers gut geeignet. Dieser pH-Wert kann aber im Intimbereich den natürlichen Säureschutzmantel angreifen und seine Barrierefunktion abschwächen. Es kann zu Jucken, Brennen oder Schmerzen führen. Allen Frauen, die sowieso etwas zu Infektionen oder Blasenentzündungen neigen, wird deshalb empfohlen, die Pflege spätestens in der Schwangerschaft anzupassen. Ein Intimduschgel ist genau auf den PH Wert deiner Vagina abgestimmt und reizt sie weniger.

Haarfärbung

Haare färben und blondieren

Durch die Veränderung des Hormonhaushaltes kann dein Haar ganz anders auf deine gewohnte Haarfarbe reagieren. Friseure sind dazu unterschiedlich eingestellt: Die Einen führen in den ersten Monaten der Schwangerschaft gar keine chemischen Anwendungen durch, bei Anderen wirst du darauf hingewiesen, dass du es auf eigene Gefahr machst. Die Nächsten erklären, dass es bisher noch keine Studie gegeben hat, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anwenden von chemischen Friseurprodukten und einer Kindsschädigung nachweisen konnte. Es ist und bleibt also bisher deine eigene Entscheidung und eine Ermessensfrage. Du bist nicht du selbst ohne deine gewohnte Frisur? Mögliche Alternativen sind Färbungen mit etwas Abstand zur Kopfhaut und natürliche Haarfärbemittel wie Henna.